/ Juni 22, 2020/ Zeitgeschehen

Gedanken über einen Dichter auf der Flucht

von Luigi Reitani  

Hölderlin war der Dichter unten den Dichtern, eine Ikone. Er wurde 1770 geboren und seine dichterischen Meisterwerke beschäftigen Generationen von Literaturwissenschaftlern und LeserInnen.

Er war ein Sprachkünstler, der versuchte anhand seiner Texte der Welt ein neues Gesicht zu geben. Er hat neue, bis dahin nicht bekannte Worte genutzt und veränderte die Gedichtsformen zu etwas neuen, das es Zuvor noch nie gegeben hat.

Zu seiner Zeit wurde er aber Das Naziregime wollte ihn vereinnahmen, für die achtundsechsziger war er ein Jakobiner, der sich als Wahnsinniger ausgab .

Gehören seine Gedichte zur Vergangenheit, fragt man sich heutzutage.. In den vergangenen Jahren wurde erst erkannt und gewürdigt das Hölderlin ein frühidealistischer Philosoph war. Die Art seiner geschriebenen Werke und dessen Sprache hat heute immer noch einen Reiz auf uns.

Zum 250. Geburtstag von Hölderlin wurden die Werke in sieben fulminanten Essays vom renommierten italienische Hölderlin-Experte und -Übersetzer aufgezeigt.

Man erfährt das die vielschichtigen Werke des Dichters, der uns mit seinen sprachlichen Gebilden noch immer fasziniert und der in unser Leben übersetzt zu werden verlangt interessant zu lesen ist.

Reitani zerstört die Vorurteile, die über Hölderlin existieren. Es heißt in den Vorurteilen das Hölderlin außerhalb der deutschen Sprachgemeinschaft kaum zu verstehen sei. Das ist nicht der Fall – im Gegenteil: Hölderlins sprachliche Komplexität, seine lyrische Kunst fordert geradezu zur unerschrockenen Auseinandersetzung der Philologen und Übersetzer heraus.

  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
  • Verlag: Folio; Auflage: 1
  • ISBN-10: 3852568137
  • ISBN-13: 978-3852568133
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 1,5 x 21,8 cm

Weitere Bücher des Verlags https://www.folioverlag.com/

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