/ April 12, 2026/ Buch, Comic, Thriller

Alien: Paradiso ist genau das, was passiert, wenn man sich denkt: „Ey, lass mal das Alien-Universum nehmen – und das Ganze in ein Luxus-Resort packen.“ Klingt erstmal nach Urlaub im All… ist aber natürlich der reinste Horrortrip

Die Story startet ziemlich entspannt: Paradiso ist so eine richtig abgefahrene Weltraum-Oase. Stell dir vor, du bist irgendwo im Orbit und plötzlich gibt’s da künstliche Strände, Pools, Cocktails und Casinos – alles geschniegelt, teuer und voller reicher Leute, die einfach mal abschalten wollen. Keine Waffen, keine Action, einfach chillen deluxe. So ein bisschen „Las Vegas trifft tropisches Inselparadies“, nur halt im All.

Und genau da weißt du eigentlich schon: Das kann nicht lange gut gehen.

Natürlich tauchen zwei Colonial Marshals auf, die einen dicken Fisch schnappen wollen – so ein klassischer Verbrecherboss, der sich denkt, er kann sich im Luxus verstecken. Und während alle noch so tun, als wäre alles unter Kontrolle, geht plötzlich alles komplett den Bach runter. Aus einem der Gäste bricht einfach mal ein Xenomorph-Embryo raus. Zack. Feierabend mit Urlaubsfeeling.

Ab da wird’s richtig wild. Dieses perfekte Paradies kippt innerhalb von Sekunden in pures Chaos. Panik, Blut, Schreie – und irgendwo dazwischen diese tödlichen Kreaturen, die einfach alles auseinandernehmen. Das Krasse ist: Gerade dieser Kontrast macht’s so intensiv. Du hast vorher dieses saubere, glänzende Luxus-Setting – und dann wird’s einfach zur Hölle.

Was das Ganze besonders macht, ist die Location. Normalerweise kennt man die Alien-Storys ja eher dreckig, dunkel, industriell. Hier ist alles hell, geschniegelt und eigentlich sicher gedacht. Und genau das wird komplett zerlegt. Das fühlt sich frisch an, obwohl das Grundprinzip natürlich klassisch Alien bleibt: Menschen vs. Xenomorphe – und die Menschen haben meistens die schlechteren Karten.

Der Stil ist dabei ziemlich direkt und actiongeladen. Kein unnötiges Gelaber – wenn’s losgeht, geht’s richtig los. Die Zeichnungen (u. a. von Edgar Salazar) ziehen dich voll rein: viel Dynamik, ordentlich Tempo und genau die richtige Portion Ekel und Spannung. Du merkst einfach, dass das Ganze darauf ausgelegt ist, dich durchzujagen wie so ein Adrenalin-Trip.

Storymäßig ist es jetzt kein super tiefes Charakterdrama, aber das will es auch gar nicht sein. Es ist eher so ein kompakter, knackiger Survival-Horror-Comic, der dir eine neue Ecke im Alien-Universum zeigt. Und das funktioniert ziemlich gut – gerade, weil dieses „Urlaub wird Albtraum“-Ding einfach immer zieht.

Unterm Strich: Wenn du Bock auf Alien hast, aber mal ein anderes Setting sehen willst, ist das hier genau dein Ding. Schnell, brutal, visuell stark – und mit genau diesem Gefühl von „alles ist verloren“, das man aus der Reihe liebt.

Kurz gesagt: erst Paradies, dann kompletter Absturz. Und genau dafür liest man sowas

  • Herausgeber ‏ : ‎ Panini Verlags GmbH
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 17. Februar 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 120 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3741646377
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3741646379
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 16 Jahren
  • Originaltitel ‏ : ‎ Alien: Paradiso (2024) #1-#5
  • Abmessungen ‏ : ‎ 16.7 x 1 x 25.9 cm

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