/ Oktober 23, 2019/ Zeitgeschehen

Erinnerungen an eine Kindheit

von Matthias Friedrich Muecke

Dieses schöne Buch handelt von Berlin. Der Autor schildert seine Kindheits-Erinnerungen während des Kalten Krieges.

Muecke erzählt die Geschichte von zwei Heranwachsenden. Auf lebendige und lustige Art schildert er wie zwei unzertrennliche Freunde gemeinsam durch Dich und Dünn gehen. Interessant aus aus der Perspektive des Zeitzeugen geschrieben.

Die beiden Jungs erleben die Willkür eines autoritären Systems – und werden schließlich aufmüpfige Teenager, die eine unbändige Gier nach Abenteuern verbindet. Doch das Verlangen nach Freiheit und Unangepasstheit wird ihnen zum Verhängnis – und führt in eine Katastrophe.
Leser die in der ehemaligen DDR lebten werden viele seiner Erinnerungen teilen – Zigaretten, Limonade oder Putzmittel.

Nostalgie stellt sich beim Lesen ein, man erinnert sich anhand der schönen Abbildungen die im Buch auftauchen an alte Zeiten.

Die fragmentarisch gehaltenen Kindheitserinnerungen erinnern an eine sorgenfreie Kindheit. Der Autor und sein bester Freund Frank haben viele Streiche durchlebt und es wird von vielen lusten Vorfällen berichtet.

Matthias Friedrich Muecke ergänzt den Text durch skurrile, teils verspielte, teils melancholische Schwarz-Weiß-Zeichnungen, die atmosphärisch und detailgetreu eine märchenhafte Kindheit und eine längst vergangene Epoche wiederaufleben lassen.

  •  Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Kunstanstifter Verlag (10. September 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394279585X
  • ISBN-13: 978-3942795852
  • Größe und/oder Gewicht: 16,3 x 2,2 x 23,6 cm

Weitere Bücher des Verlags https://kunstanstifter.de/

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