/ September 20, 2020/ Romane

von Grégoire Delacourt 

Martine geniesst ihre Kindheit bei einer liebenden Mutter. Ihr Vater muss in den Krieg ziehen, er kommt mit nur einem Bein zurück. Ihr Vater ist völlig verändert, gequält und leidet unter Schmerzen im verlorenen Bein.

Martines Mutter erkennt ihren Ehemann nicht mehr, er ist nicht der selbe, er ist ein dunklen Mann geworden. Als sie mit einem Freund ausgeht kommt sie bei einem Unfall ums Leben. Martine ist 13 Jahre alt.

Sie vermisst ihre Mutter in jeder Phase ihres Lebens sehr doll. Besonder schlimm ist es für sie als sie eine junge Frau wird, selbst heiratet und auch Mutter des kleinen Sébastien wird.

Glücklicherweise hält Martine das Porträt ihrer Mutter intakt, die nicht altert.

Martine nennt sich Betty. Ihr Ehemann André, Begleiter kreuzen ihre Wege. Betty geniesst das Leben, geht viel aus und bleibt dabei treu.

Die Begleiterin einer Freundin, Fotografin, macht jedes Jahr einen Schnappschuss von ihr in derselben Position. Sie stellt fest, dass sie sich körperlich nicht verändert. Sie ist davon überzeugt und ihre Meinung wird durch die Komplimente ihrer Freunde gestärkt.

Ihre inneren Organe altern jedoch normal.

Ist die Wahrheit über ihre unveränderliche körperliche Schönheit nur eine Illusion?

Persönlich habe ich mir meine eigene kleine Meinung gebildet.

Martine-Betty, die so vom Körper ihrer Mutter bewohnt ist, von diesem Gesicht, das nicht altert, konstruiert die gleiche Wahrheit für sich.

Davon abgesehen ist Betty eine wunderschöne Person, die ihren Sohn und ihren Ehemann liebt. Grégoire Delacourt spricht wunderbar darüber und verwebt uns eine schöne Geschichte, die wahr sein kann… oder ist es nur eine Geschichte?

Es liegt an uns zu entscheiden …

  • Gebundene Ausgabe : 176 Seiten
  • ISBN-10 : 3455006515
  • ISBN-13 : 978-3455006513
  • Größe und/oder Gewicht : 13.6 x 2.3 x 21.1 cm
  • Herausgeber : Atlantik; 1. Auflage
  • Sprache: : Deutsch

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